
Höheres Wissen wird hier verpackt in eine gute Geschichte! - Frau Haich ist eine bekannte Yogalehrerin und hat sich auch mit fernöstlichen Weisheiten beschäftigt. Das gesamte Wissen ist in dem Buch geschickt eingearbeitet worden! Dabei geht es um Mystik, Spiritualität, wiederkehrenden Prüfungen, Karma und Erleuchtung einer Priesterin im alten Ägypten.Zitat aus dem Buch: Das Selbst ist das Leben und die einzige Wirklichkeit, und wer in das selbst eingeweiht ist, was soviel bedeutet, das er sich selber vollkommen erkannt hat, liebt alles und alle gleich, denn er ist eins mit ihnen.
Mehr Dichtung als Wahrheit - Über spirituelle Philosophie schreibst Du ? Dann mußt Du unbedingt das Buch Einweihung lesen, sagte eine Bekannte schwärmerisch zu mir. ``Ich kenne es, danke``, erwiderte ich - weiter nichts. Das aber war der Anstoß , mich hier und jetzt zu äußern, denn da platzte eine alte Narbe auf..... etwas Ärger kommt - bei aller sonstigen Gelassenheit - noch dazu, wenn man die übertrieben schwärmerischen Rezensionen liest. Nur einem einzigen Rezensenten ist aufgefallen, daß es keine Tiger in Afrika gibt: er wurde mißtrauisch - zu Recht !! Dies muß man noch ergänzen und ein weiteres Märchen als reine Erfindung enttarnen: die Pharaonen benutzten keine Löwen als Zugtiere für ihre könglichen Wagen. Löwen begleiteten in Käfigen das Heer des Pharao im Kriege zur Abschreckung der Feinde, aber Zugtiere waren sie zu keiner Zeit. Daß zudem an ein paar Stellen rassistische Bemerkungen aufblitzen, hat niemand bisher wahrgenommen oder gar beanstandet. Dichtung oder Wahrheit? Visionen oder Ausgeburten einer übersteigerten Einbildungskraft: das ist die wichtige Frage, bevor man einem fantastischen Romangebilde mehr zubilligt als einen Platz im Genre esoterischer Unterhaltungsliteratur. In der Dichtung ist alles erlaubt, wenn sie keinen weiteren Anspruch erhebt, als eben aus Fantasie und Traumerleben geboren zu sein.Wenn man aber Wahrheiten verkündet, unterliegt man anderen Kriterien.Blavatsky, Kabbalah und einige Ägyptologen lassen grüßen. Soweit... so gut.Wenn aber die Autorin mehrfach in ihrem früheren Pharaonentochter-Leben einen sie frech anschauenden Oberschatzmeister und Finanzminister namens Roo Kha erwähnt, diesen dann im jetzigen Leben auf einem Kongreß in einem fernen Land (welcher Kongreß denn, welches Land denn bitte, Frau Haich?) - wie auf S.449 in der neueren Ausgabe zu lesen - in Ewalt Klimke ( Nachname korrekt Kliemke, Vorname jedoch korrekt mit t geschrieben) wiedererkennt, es diesen Ewalt Kliemke tatsächlich gibt, ohne daß er je von dieser Story etwas gehört... geschweige denn , daß diese Begegnung jemals stattgefunden hat, geschweige denn, daß dieser Ewalt Kliemke Frau Elisabeth Haich gekannt oder erkannt hat oder gar in tiefer Verbeugung auf besagtem Kongreß sie mit Königin anredete - dann ist Unaufrichtigkeit eine noch sehr milde und vornehme Umschreibung oder Untertreibung für diese Unverfrorenheit.Im Buch werden immer wieder schöne Personen männlichen Geschlechts erwähnt und detailliert beschrieben. Die Autorin hat unverkennbar einen Faible für gutaussehende Männer. Dr. Ernst Ewalt Kliemke war ein gut aussehender, sehr bekannter Redner .. von den Frauen aller Altersklassen angehimmelt. Er geriet zu Kriegsende in russische Kriegsgefangenschaft. Elisabeth Haich ahnte nicht, daß er wie durch ein Wunder überlebt hatte und todkrank als Spätheimkehrer nach Hause kam. Ihre viel gerühmte Vorahnung hat sie wohl verlassen, daß sie es wagte, ungeniert seinen Namen zu mißbrauchen ... ahnte und vermutete sie ja nicht, daß dieser Schwindel eines Tages aufgedeckt werden könnte. Ewalt Kliemke heiratete meine Mutter 1951. Ich war 9 Jahre alt und liebte meinen Stiefvater sehr.Viele Jahre später erfuhr er durch seine PR-Agentur von dieser Erwähnungin E. Haichs Buch. Er stattete zusammen mit meiner Mutter der Autorin - inzwischen Inhaberin einer Yoga-Schule in Zürich - einen unangemeldeten Besuch ab. Die gnädige Frau ließ sich erst sprechen, nachdem mein Stiefvater eindringlich zum Butler sagte: Melden Sie der Königin: seine Exzellenz Roo Kha ist hierMeine Mutter war in ziemlich gereizter Verfassung, wie sich denken läßt . Mein Stiefvater jedoch war milde gestimmt, fand das Ganze eher witzig und insoweit kurios , daß ausgerechnet e r im alten Ägypten Finanzminister gewesen sein sollte: er, der im jetzigen Leben überhaupt keine Beziehung zu Finanzen hatte und rein gar nichts von Geld verstand.Er schüttete sich aus vor Lachen.Beim Abendessen haben sie sich auf charmante Weise beiderseits darauf verständigt, die Sache auf sich beruhen zu lassen. Elisabeth Haich indessen hat meinen Stiefvater in Lektoratsfragen später des öfteren konsultiert, schrieb sie doch als gebürtige Ungarin zuweilen ein etwas sperriges Deutsch.Meine Mutter, Frau Haich und mein Stiefvater sind inzwischen schon lange verstorben.Wenn aber dieses Buch Einweihung seit so vielen Jahren auf der Liste esoterischer Bestseller steht und ... wie es scheint ... von vielen Lesern in allen Punkten für a u t h e n t i s c h gehalten wird, dann muß ich einfach meinem drängenden Gefühl nachgeben und der Wahrheit die Ehre erweisen ... so leid es mir tut, Frau Haich!
Eine phantastische Lebensgeschichte und Meisterleistung! - Dieses in der Ich-Form geschriebene Buch bringt erstaunliche Offenbarungen über Mystik zu Tage. Die Autorin lernt auf ihren Einweihungsweg die Geheimnisse des Universums und gibt sie leicht verständlich an die Leser weiter. Sie lehrt uns über die verborgenen Wege unserer Seelen und den Sinn unseres Lebens. Der Roman ist sehr spannend geschrieben und erinnert mich teilweise an mein eigenes Leben und an meine eigenen Erfahrungen. Eigentlich ist dieses Buch kein Roman in meinen Augen, sondern eine wirkliche Lebensbiographie.
Esoterisches Meisterwerk - Das alte Ägypten wird lebendig in der Rückschau der Erzählerin.Die Einweihung verpackt ein unglaubliches esoterisches Wissen so geschickt, dass der Leser nur so viel davon versteht, wie er auch zu verstehen bereit ist.Wer sich die Frage nach dem: Warum? stellt, der wird hier fündig werden.
Je nachdem woran man glaubt... - Auch ich fand das Buch, rein von der Geschichte und Erzählweise her, sehr spannend und authentisch. Mich hat es allerdings eher runtergezogen. Obwohl bisher alle von dem Buch geschwärmt haben, bin ich eben nicht restlos begeistert.Das liegt allerdings daran, dass ich für mich persönlich (!) z.B. das Thema Karma abgehakt habe. Das ist für mich einfach nicht rund, irgendwas stimmt nicht, es ist zu opferig und irgendwie auch nicht recht liebevoll. Was mich außerdem sehr gestört hat, war, was ja noch in einigen spirituellen Lehren zu finden ist, die Nichtvereinbarkeit von Gott/Spiritualität und Sexualität - die Abwertung des Körperlichen, nur noch geistig sein wollen - wozu sind wir dann hergekommen? Meiner Meinung nach richtet das viel Schaden an. Das wollte ich nur mal gesagt haben. Vielleicht ist es für irgendjemanden von Euch wichtig, ansonsten wünsche ich viel Spaß beim Lesen - jeder findet halt immer wieder seine eigene Wahrheit - und jede ist okay und gut.